Behandlung der Kokain- und Amphetaminabhängigkeit
Als "Psychostimulatoren" bezeichnen wir eine Gruppe von psychotropen Substanzen, die eine stimulierende Wirkung auf das Zentralnervensystem haben. Zu dieser Gruppe gehören u.a. Kokain, Amphetamin, Pervintin (Methaphetamin), Pseudoephedrin, "Ephedron" (Ephedrin enthaltene Substanzen).
Kokain ist eine psychoaktive Substanz, ein starkes Stimulans und weltweit verbreitete Droge. Die zentrale Wirkung von Kokain ist Stimmungsaufhellung, Euphorie, ein Gefühl gesteigerter Leistungsfähigkeit. Kokain bewirkt eine Erhöhung der Atem- bzw. der Pulsfrequenz und gleichzeitig eine Verengung der Blutgefäße und damit eine Erhöhung des Blutdruckes. Dies kann u.a. Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzanfall zur Folge haben. Beim Rauchkonsum erhöht sich zudem das Risiko eines Hirnschlages, da durch den erhöhten Blutdruck und die Verengung der Blutgefäße das Platzen einer Arterie im Gehirn wahrscheinlicher wird. Durch die Störung der Gefühle für Hunger, Durst, Furcht, Schlaf und Wachen kann es zu starken Mangelerscheinungen in diesem Bereich kommen. Regelmäßiger Konsum kann die Körperreserven ausbeuten. Massiver Schlafentzug aufgrund von Kokainkonsum kann zu paranoiden Halluzinationen, Verfolgungsängsten, zeitlicher und örtlicher Desorientierung, gesteigerter Nervosität und Aggressivität führen. Bei Schwangeren erhöht sich aufgrund des höheren Blutdruckes und der Verengung der Gefäße die Gefahr der frühzeitigen Ablösung der Plazenta vom Uterus und damit die einer Früh- bzw. Fehlgeburt.
Amphetamin ist eine synthetische Substanz, die nicht in der Natur nachgewiesen wurde. Das Amphetamin ist die Stammverbindung der gleichnamigen Strukturklasse, der eine Vielzahl psychotroper Substanzen angehört, unter anderem MDMA (Ecstasy) oder das auch in der Natur vorkommende Ephedrin. Es ist ein indirektes Sympathomimetikum und hat somit eine anregende Wirkung auf das Zentralnervensystem. Aufgrund seiner stimulierenden und euphorisierenden Wirkung ist Amphetamin eine häufig missbrauchte Droge.
Zum ersten Mal wurden in unserem Klinikum neue Programme für die Behandlung der Kokain- und Amphetaminabhängigkeit ausgearbeitet und angewandt. Dafür verwenden wir Aminosäuren im Komplex mit Delta-Schlaf-Induzierenden Peptiden und ein Dofamin-Beta-Hydroxylase unterdrückendes Präparat. Damit erzielen wir einen Abbau der pathologischen Abhängigkeit von Drogen. Dank moderner Erfolge der Neurowissenschaften und ihrer professionellen Anwendung in Behandlungsprogrammen erhalten hilfesuchende Patienten in unserem Klinikum eine garantierte Chance, ihr Leben und ihre Gesundheit zurückzugewinnen.
Die Arbeit mit unseren Psychologen hilft den richtigen Weg in ein sinnvolles Leben und vielleicht zum Glauben zu finden und unterstützt den Patienten dabei sich psychologisch zu verändern, sodass er nur noch dem eigenen freien Willen folgen wird.
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