
Psychostimulantien. Kokain. Amphetamine.
Die Abhängigkeit von den psychoaktiven Mitteln ist ein der urältesten allgemein menschlichen Probleme. Diese Krankheit befällt nicht nur den Körper, sondern alle Ebenen der menschlichen Persönlichkeit, zerstört sein Leben, seine Träume. Der Interessenkreis und Motivationsbereich werden enger, die Emotionen – ärmer, die Aufmerksamkeitskonzentration wird gestört, das Interesse an intellektuelle Aufgaben, Beurteilung und Analyse der Situationen geht verloren.
Wir bieten die nachfolgende Information über die meist gefährlichen Psychostimulantien an. Die mangelnde Informiertheit über die schädigende Wirkung dieser Drogen auf den menschlichen Organismus, oft mit dem romantischen Flor verschleiert, verursacht eben steigende Anzahl der Anhängigen.
Als Psychostimulantien werden die Substanzen bezeichnet, die seelische Hochleistungen ausdrücklich anregen, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Hemmung und Trägheit schnell beseitigen und die Arbeitsfähigkeit erhöhen. Die allgemeine Eigenschaft dieser Stoffgruppe besteht in der Fähigkeit, Drogengewöhnung und Sucht zu verursachen, im Unterschied zu den anderen Mitteln mit stimulierenden Eigenschaften (einige Antidepressanten, Neotropen, Adaptogenen usw.). Zu den Hauptpsychostimulantien gehören Kokain und Amphetamine.
Kokain
Kokain ist ein psychoaktiver Stoff mit den Eigenschaften eines psychomotorischen Stimulanses, gehört zu den lokal betäubenden Alkaloiden, eine der ältesten und gefährlichsten Drogen, besonders in der Kombination mit Heroin. Kokain wird meistens intranasal (Schnupfen, „Ziehen“), oral oder intravenös (abhängig von der Bearbeitungsverfahren) konsumiert werden. Das einfache und billige Kokainprodukt – Crack – wird geraucht, was schneller, intensiver und gefährlicher in Hinsicht auf Komplikationen und Abhängigkeitsgrad wirkt.
Der erste psychologische Faktor bei der Entwicklung der psychischen Abhängigkeit von Kokain und anderen Psychostimulantien ist der Bedarf, den Effekt der ersten Dosis zu wiederholen.
Der zweite Faktor, der den Menschen zum wiederholten Drogenkonsum zwingt, ist eine sehr kurze Dauer der Betäubung. Dazu kommt noch ein rascher Übergang von der gehobenen Stimmung zur plötzlichen Depression und Bedrücktheit.
Der dritte Faktor, der die Abhängigkeit ausbildet, ist die Gruppenannahme des Rauschgiftes.
Nach einiger Zeit werden diese drei psychologischen Faktore mit dem vierten, physischen ergänzt – Kokain-Abstinenzsyndrom. Es ist eine lange Periode des Krankseins nach dem kompletten Aufhören, einen psychoaktiven Stoff einzunehmen, wobei sowohl das zentrale, als auch das periphere Nervensystem beteiligt sind.
Amphetamine
Amphetamin ist das chemische Derivat von in der Natur vorkommenden Ephedrin. Gerade als Kokainverbrauch verboten wurde, nahmen Amphetamin und seine einige chemischen Verbindungen diese Nische in der Medizin ein. Man brauchte sie für die Behandlung der erhöhten Schläfrigkeit (Narkolepsie), Apathie, Müdigkeit, die sich massenhaft nach dem ersten Weltkrieg verbreiteten. Außerdem versuchte man, Amphetamine gegen Erkältung und einige Magenerkrankungen einzusetzen.
Die Entwicklung der Produktionsverfahren für die Herstellung des chemisch reinen Amphetamins ermöglichte es zu injizieren, was rasch und stark zur Euphorie bringt und Amphetaminmissbrauch wurde zur Epidemie. Besonders gefährlich ist die Metamphitaminform zum Rauchen. Es hat mit der schnellen Gewöhnung und mit der großen Dosis zu tun, die in den Organismus kommen kann und den Tod verursacht.
Amphetamine als Tabletten und Spritze führen zur Betäubung und Abhängigkeit, die dem Kokain ähnlich sind. Sowohl Kokain, als auch Amphetamin können bei dem regelmäßigen Verbrauch eine spezifische Aufregung verursachen, wobei der Mensch tagelang nicht schlafen, praktisch nichts essen und eine bestimmte Zeit wie eine aufgezogene Maschine ununterbrochen handeln kann.
Akute Effekte der Amphetamine unterscheiden sich nicht von der Kokainwirkung, aber die Amphetaminbetäubung dauert viel länger. Und die psychische Abhängigkeit entwickelt sich manchmal schon nach der ersten bzw. zweiten Einnahme.
Die Behandlung der Kokain- und Amphetaminabhängigkeiten ist ein Komplex der medikamentösen Therapie, nicht medikamentösen Methoden und hauptsächlich der bewusste Wunsch des Kranken ein für allemal dieser Krankheit zu entgehen.
In unserer Klinik sind die Behandlungsprogramme gegen Kokain- und Amphetaminabhängigkeiten erarbeitet und werden erfolgreich eingesetzt, sie sind tatsächlich eigenartig nach ihrem Wesen und nach den Behandlungsresultaten. Deswegen bekommen unsere Patienten, die sich an unsere Klinik wenden, eine garantierte Chance, ihr Leben und ihre Gesundheit zurück zu gewinnen.
Die Arbeit mit Psychologen in der Klinik hilft Lebensstil zu ändern, Glauben zu finden und mit der psychologischen Umgestaltung anzufangen, die jedem von Ihnen erlauben, nur „guten Willen“ eigener Persönlichkeit zu erfüllen.

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