Erste Merkmale, dass Ihr Kind Drogen konsumiert / Medizinzentrum „Polinar“, drogenabhängigkeit, drogenbehandlung, behandlung, medical centre Polinar Odessa

Erste Merkmale, dass Ihr Kind Drogen konsumiert

Wir nennen einige Tatsachen, die Ihnen helfen, die mögliche Entwicklung der chemischen Abhängigkeit bei Ihrem Kind festzustellen. Die Drogensucht entsteht nicht von heute auf morgen, es dauern monatelang, und rechtzeitige Feststellung der Merkmale der Abhängigkeit und ein richtiges Gespräch helfen Ihnen, das Kind zu überzeugen, mit dem Drogenverbrauch aufzuhören bzw. mindestens weiterhin vorsichtiger zu sein.

Worauf passen Sie auf? Vor allem auf fünf Hauptsymptome bzw. Kennzeichen, die Sie fehlerfrei bestimmen können:

  • Rasche Stimmungsänderungen, dabei haben diese Änderungen mit der Realität um Ihrem Kind gar nicht zu tun. An der Stelle der sorglosen Heiterkeit und Spannkraft treten grundlos Apathie, Gleichgültigkeit und Unlust;
  • Änderung im Schlafrhythmus: am Tag kann das Kind schläfrig, lässig, langsam sein, und gegen Abend, nach dem Spaziergang zeigt sich Energie, Lust etwas zu tun, das Kind schläft nicht rechtzeitig ein;
  • Änderungen am Appetit und in den Essgewohnheiten, im Essrhythmus: das Kind kann ganze Tage nichts essen und vom Hunger nicht leiden und plötzlich, nach dem Spaziergang esssüchtig werden und essen viel mehr als bei starkem Hunger;
  • Absolute Gleichgültigkeit und kein Interesse an Familienleben;
  • Grundlose Reizbarkeit, Unduldsamkeit, manchmal Weinen, sehr oft Aggressivität.

Die genannten Merkmale reichen schon aus, um das Gespräch, was mit ihm passiert, mit dem Kind zu führen.

Der nächste Schritt ist sehr wichtig um zu prüfen, ob Sie sich Sorgen nicht umsonst machen. Im Gespräch mit dem Kind erwähnen Sie das Wort „Droge“ und wenn Sie bemerken, dass das Kind stutzig wird, ist das ein Zeichen, es hat was zu verbergen, es ist sehr wichtig, das Gespräch fortzusetzen.

Noch ein sehr wichtiges Merkmal, das zu beachten ist, besteht in der Gesprächart des Kindes, nicht nur in seiner emotionalen Reaktion. Passen Sie auf die Dauer zwischen Ihrer Frage und der Antwort des Kindes. Diese Zeit ist sozusagen Kommunikationsverzug, Antwortverzögerung. Es kann eine sehr lange Pause vorkommen, egal ob sie mit Worten gefüllt ist. Diese Verzögerung spricht einerseits für schwere angehäufte Erlebnisse, worin Ihr Kind vertieft ist, und andererseits dass es komplett beim Gespräch in seinen Gedanken fehlt und nicht darauf orientiert ist, Ihnen ehrlich über sein Befinden oder sein Verhalten zu erzählen.

Falls Sie diese Momente im Verhalten Ihres Kindes bemerken, gehen Sie weiter und beobachten Sie Ihr Kind in dieser Phase.